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West-Berliner vis à vis mit Grenzsoldaten auf den Trümmern eines Grenzhauses

West-Berliner vis à vis mit Grenzsoldaten auf den Trümmern eines Grenzhauses © Stiftung Berliner Mauer, Foto: privat

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14 November 2021

„Generation Mauerbau“ – Zeitzeuginnen und Zeitzeugen gesucht

An der Universität Konstanz wird in Kooperation mit der Stiftung Berliner Mauer und dem Archiv Deutsches Gedächtnis der Fernuniversität Hagen ein multimediales Interviewprojekt zur Ost-West-Perspektive auf die jüngste deutsch-deutsche Geschichte weitergeführt. Für die Interviewstudie werden Menschen des Geburtsjahrgangs 1961 gesucht, die in Sachsen, Baden-Württemberg oder in Ost- oder West-Berlin geboren wurden und damit eine Hälfte ihres Lebens in einem geteilten, die andere Hälfte in einem wiedervereinten Deutschland verbracht haben.

Die lebensgeschichtlichen Interviews werden von der Medienkünstlerin Ina Romee und dem Fotografen Stefan Krauss im Zeitraum von November 2021 bis März 2022 geführt und aufgezeichnet. Die Studie geht den Erfahrungen von Umbrüchen und Krisen nach und fragt auch nach pandemiebedingten Einschränkungen – wurde die Corona-Situation im Osten und Westen unterschiedlich erlebt? Wie wurden die Veränderungen eingeordnet und beurteilt? Wie werden die Krisen der Gegenwart eingeschätzt?

Um die Gesellschaft im Ganzen abzubilden, sollen bei „Generation Mauerbau“ verstärkt Menschen möglichst aller sozialen und politischen Ausrichtungen zu Wort kommen, natürlich auch Menschen mit Migrationshintergrund, die allerdings in den seltensten Fällen 1961 in der BRD oder DDR geboren wurden. Daher sollten diese Menschen bis 1975 in die BRD bzw. DDR gekommen sein und bis zum Mauerfall in Baden-Württemberg, Sachsen, Ost- oder West-Berlin gelebt haben.

Teilnahme:
Interessierte Personen können sich ab sofort unter uni.kn/bertram/generation-mauerbau in eine Online-Datenbank eintragen.
Für Fragen stehen Ina Romee und Stefan Krauss unter 01577 3548366 vorab gerne zur Verfügung.
Die Videos werden den Teilnehmenden im Anschluss zur Verfügung gestellt und sollen darüber hinaus in künstlerischen Videoinstallationen sowie in der Forschung und Lehre genutzt werden.

Wissenschaftlicher Ansprechpartner:
Universität Konstanz
Kommunikation und Marketing
Telefon: + 49 7531 88-3603
E-Mail: kum [at] uni-konstanz.de

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