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Freitag, 23. März 2018
„ENTSCHEIDEND IST, DASS DIE AUFLAGEN DES DENKMALSCHUTZES ERFÜLLT WERDEN“

Berlin, 23. März 2018 – An der East Side Gallery haben die Bauarbeiten für den Komplex „Pier 61/63“ begonnen. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wurden in den vergangenen Tagen Teile des Mauerdenkmals entnommen, um die bestehende Baustellenzufahrt von der Mühlenstraße zu verbreitern.

Zu den aktuellen Geschehnissen an der East Side Gallery äußert sich der Direktor der Stiftung Berliner Mauer, Prof. Dr. Axel Klausmeier:

„Die Stiftung Berliner Mauer hat immer wieder betont, dass sie eine weitere Bebauung des Uferstreifens zwischen der East Side Gallery und dem Spreeufer sowie die damit einhergehende Entnahme weiterer Mauersegmente ablehnt. Mit Blick auf das Denkmal ist die aktuelle Entwicklung außerordentlich bedauerlich.

Entscheidend ist nun, dass die mit der Baugenehmigung verbundenen Auflagen des Denkmalschutzes erfüllt werden. Die Immobilienfirma Trockland ist, bezogen auf den auf ihrem Grundstück befindlichen Abschnitt der East Side Gallery, Denkmaleigentümer. Sie ist dazu verpflichtet, sämtlichen Erhaltungspflichten eines Denkmaleigentümers nachzukommen – das gilt für die entnommenen wie selbstverständlich auch für die in situ belassenen Teile. Es ist Aufgabe der Denkmalbehörden, dies zu überwachen.

Den betroffenen Künstlern der East Side Gallery, deren Werk durch die Baumaßnahme beschädigt wird, gilt unsere Sympathie. Zugleich müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass die Politik anders entschieden hat. Der im Jahr 2005 beschlossene Bebauungsplan ist rechtskräftig. Ein juristisches Vorgehen ist aus unserer Sicht aussichtslos.“

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